| Energieeffizienz |
Verbreitung von Klimaschutztechnologien für Minderung und Anpassung mit der Wirtschaft
Hintergrund Eine ausgewiesene Regionalexpertise, hohes Fachwissen und praxiserprobtes Managementwissen bilden das Rückgrat der Leistungen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (www.GIZ.de) GmbH. Als Bundesunternehmen unterstützt sie die Bundesregierung dabei, die Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu erreichen; dabei wurden bereits weltweit zahlreiche Energieprojekte initiiert und realisiert. Die GIZ ist in mehr als 130 Ländern aktiv. Aufbauend auf einem enormen Erfahrungsschatz kann so deutschen Unternehmen gezielte Unterstützung bei Exporttätigkeiten zugesichert werden.
Der Einsatz von erprobten Technologien in Entwicklungs- und Schwellenländer ist eine grundlegende Voraussetzung für die Verringerung des weltweiten CO2-Ausstoßes bei gleichzeitigem wirtschaftlichem Fortschritt. Das Programm "Verbreitung von Klimaschutztechnologien für Minderung und Anpassung mit der Wirtschaft" der GIZ leistet einen Beitrag zum Technologie- und Wissenstransfer in diese Zielmärkte, insbesondere im Bereich Energieeffizienz in der Industrie. Welche Möglichkeiten ergeben sich? Deutsche Unternehmen als Technologieführer erhalten die Gelegenheit zum Austausch mit Unternehmen aus dem asiatischen Raum, insbesondere Indien. Durch das weltweit verstrickte Netzwerk der GIZ bietet sich gleichzeitig der Zugang zu einer großen internationalen Plattform. Unternehmen in Partnerländern lernen innovative Technologien kennen und deutsche Technologieführer erhalten einen Eindruck der lokalen Bedingungen, Strukturen und Bedarfe. Der Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer von vorbildlich durchgeführten Ausbildungsmaßnahmen und deren Entwicklung bilden den Schwerpunkt des Programms. In diesem Zusammenhang bietet die GIZ eine Reihe von Trainingsmaßnahmen an - vor allem auf Basis von E-Learning-Konzepten. Insbesondere sollen Fähigkeiten, Qualifikationen und Kenntnisse im Bereich Energieeffizienz vermittelt werden, um eine weitverbreitete Anwendung von EE-Technologien zu fördern und damit zu einem besseren Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels beizutragen. Vermittlung der Inhalte Die Inhalte sollen im Wesentlichen durch eine mehrtägige Exposure Tour durch Deutschland und durch die Zurverfügungstellung von aufbereiteten Materialien als E-learning Module vermittelt werden. Die Trainingsmodule sollen spziel aufdie Bedürfnisse der Entscheider aus den Zielländern zugeschnitten werden und sich im Wesentlichen an der technische Anwendung orientieren. Hierbei sollen deutsche Industrieunternehmen und Anbieter von Systemen und Technologien die zur Energieeffizienz in der Industrie führen, eine aktive Rolle einnehmen. Der Beitrag kann durch die Gestaltung von E-learning Modulen, der Vorstellung der Erfolge im Rahmen der Studienreise oder als Präsentation eine „business cases“ stattfinden. Entscheidend ist ein aktives mitwirken der Industrie. Rolle von DFIC DFIC ist beauftragt die beschriebenen Trainingsmaßnahmen zu koordinieren und bei der konzeptionellen Gestaltung eng mit den beteiligten Unternehmen zusammenzuarbeiten. DFIC ist auf die Beratung im Bereich Energie und Umwelt, insbesondere bezüglich erneuerbarer Energien, Wärmenutzungskonzepte und Kraft-Wärme-Kopplung spezialisiert. Darüber hinaus werden auch Ausschreibungsprozesse begleitet. DFIC und seine Mitarbeiter konnten seit Beginn der dezentralen Energiegewinnungskonzepte eine Vielzahl von Erfahrungen bei Aufträgen für Unternehmen, kommunale, regionale und überregionale Energieversorger in Deutschland sammeln. |





